Private Krankenversicherung
Tarife mit Selbstbeteiligung
Bei privaten Krankenversicherungen (PKV) gibt es die Möglichkeit einen Tarif zu wählen, bei dem der Versicherte einen Teil der Behandlungskosten selbst trägt. Durch derartige Tarife mit Selbstbeteiligung lassen sich, je nachdem, welche Selbstbeteiligung gewählt wird, mehr als hundert Euro an monatlichen Beiträgen für die PKV einsparen. Für Selbständige ist diese Möglichkeit besonders verlockend, weil ihnen die Beitrags-Ersparnis in voller Höhe zur Verfügung steht, während Angestellte nur eine Verbesserung in Höhe der Hälfte der ursprünglichen Beitragsdifferenz im Portemonnaie spüren, da sie sich ja mit ihrem Arbeitgeber die Beiträge zur Krankenversicherung teilen. Welche Selbstbeteiligung letztendlich gewählt werden sollte, hängt von der Finanzsituation und der Risikobereitschaft des Versicherten ab. Zu bedenken ist bei der Wahl der Selbstbeteiligung allerdings folgendes: Soll die Höhe der Selbstbeteiligung später nach oben oder unten angepasst werden, ist dazu ein kompletter Wechsel des Tarifs notwendig. Das bedeutet, dass sich der Versicherte einer erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen muss und sollten dabei neue Erkrankungen festgestellt werden, die vorher nicht berücksichtigt wurden, kann es sein, dass von Haus aus ein erhöhter Tarif fällig ist, unabhängig von der gewählten Höhe der Selbstbeteiligung.
Weitere Informationen zur privaten Krankenversicherung:
- • Der richtige Tarif bei der PKV
- • Arbeitgeberzuschuss für die private Krankenversicherung (PKV)
- • Handlungsalternativen bei Prämienerhöhung
- • Optionsverträge
- • Wechsel in die private Krankenversicherung
- • Wechsel innerhalb der PKV
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