Private Altersvorsorge

Riester Rente Rendite

Welche Rendite sich mit einem Riester-Produkt erzielen lässt, ist in erster Linie davon abhängig um welche Variante es sich handelt. Die besten Ertragsaussichten aller haben sicherlich die fondsgebundenen Riester-Verträge. Die Investmentgesellschaften, die diese geförderten Fondssparpläne anbieten, investieren das ihnen übergebene Vermögen zu fast 100 Prozent in Aktienfonds. Wer sich die Wertentwicklung von Aktienfonds in den vergangenen 30 Jahren anschaut, sieht schnell, dass unter Renditegesichtspunkten kaum eine andere Anlageform mithalten konnte. Wer damals 50 Euro monatlich angelegt hätte, wäre heute stolzer Besitzer von 95.000 Euro, was nach Abzug aller Kosten einer durchschnittlichen Rendite von etwa 9,5 Prozent im Jahr entspricht. Welche Bedeutung eine ordentlich Rendite für die Altersvorsorge hat, kann man sich leicht verdeutlichen, indem man einmal annimmt, im gleichen Zeitraum wäre nur eine Rendite von 6 Prozent erzielt worden. Anstatt der 95.000 Euro stünden dann am Ende nur noch etwa 46.000 Euro zu Buche.

Die Renditeaussichten der einzelnen Riester-Varianten
(bezogen auf die einbezahlten Beiträge):

  • Banksparplan - 1,5 bis 4 Prozent im Jahr
  • klassische Rentenversicherung - 1 bis 2,5 Prozent im Jahr
  • Wohn-Riester (Bausparvertrag) - 3,5 bis 5 Prozent im Jahr
  • Investmentfondsvertrag - 4 bis 10 Prozent im Jahr

Bei allem Gefeilsche um Renditeprozente sollte allerdings nicht vergessen werden, dass neben der Rendite noch andere Kriterien überaus wichtig und ausschlaggebend für die Auswahl eines Riester-Produktes sein sollten, wie zum Beispiel Sicherheits- und Flexibilitätsüberlegungen, die Kosten, die Aussicht auf eine lebenslange Rentenzahlung (nur bei der Rentenversicherung), weitere Förderungen neben der Riester-Zulage oder die Möglichkeit, später zinsgünstig ein Bau-Darlehen zu bekommen (nur beim Wohn-Riester).

Riester-Rente
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Weitere Hinweise zur Riester-Rente: