Ratgeber Riester-Rente

Riester-Fonds

Hinter dem Namen Riester-Fonds verbergen sich spezielle Investmentfonds zur Altersvorsorge, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Anlageprodukte für die Riester-Rente zugelassen wurden. Eine Voraussetzung für die Zertifizierung von Riester-Produkten ist die Garantie des eingezahlten Kapitals zum Rentenbeginn. Aus diesem Grund sind Riester-Fonds etwas anders konzipiert, als normale Aktien- oder Rentenfonds, indem die Fondsmanager die Kundengelder meist nicht in Einzeltitel, sondern je nach Lebensphase und Sicherheitsbedürfnissen des Anlegers in andere Fonds investieren. Üblicherweise erwerben Anleger die Anteile am Riester-Fonds nicht in einer einmaligen Aktion, sondern schließen mit der jeweiligen Fondsgesellschaft einen Sparplan ab, der bis zum Rentenalter läuft. Der Vorteil solcher Riester-Fondssparpläne besteht in den Zulagen, die der Staat jedes Jahr auf die eigenen Sparbeiträge obendrauf bezahlt. Dadurch kann die staatliche Förderung genau wie die eigenen Beiträge in neue Fondsanteile investiert werden und im Laufe der Jahre lässt sich auf Grund des Zinseszinseffektes eine ansehnliche Rendite erwirtschaften. Selbst für diejenigen, die keine Riester-Förderung erhalten, weil sie bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllen (z.B. die gesetzliche Rentenversicherungspflicht) kann sich die Anlage in einem Riester-Fonds lohnen. Anders als bei normalen Investmentfonds fällt nämlich hier auf die erwirtschafteten Erträge keine Abgeltungssteuer an.

Riester-Rente
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Welche Varianten der Riester-Versicherung gibt es?

» Banksparplan
» Klassische Rentenversicherung
» Fondsgebundene Rentenversicherung
» Fondssparplan bei einer Fondsgesellschaft
» Bausparvertrag
» Immobiliendarlehen

Weitere Informationen zur Riester-Rente:


» Riester-Rente Ratgeber