Kapitallebensversicherung

Lebensversicherung Rendite

Wer die Frage nach der Rendite von Lebensversicherungen stellt, sollte zunächst eine Blick auf die Funktionsweise werfen. Vor allem bei kapitalbildenden Lebensversicherungen verwahrt die Versicherung nicht nur die vom Kunden eingezahlten Beiträge, um sie ihm am Ende der Laufzeit mit einer bestimmten Verzinsung wieder auszuzahlen. Zwischenzeitlich versuchen die Versicherungsgesellschaften mit dem Geld der Kunden Gewinne zu erwirtschaften, indem sie das Kapital in Immobilien oder Wertpapieren anlegen, die sie später wieder verkaufen. Je nachdem wie gut sich die Versicherungsgesellschaft dabei anstellt und wieviel von den erzielten Gewinnen sie an den Versicherten weitergibt, desto höher fällt die Rendite der Lebensversicherung aus. Selbst wenn die Lebensversicherung tatsächlich überhaupt keine Überschüsse erwirtschaften sollte, erhält der Kunde eine festgeschriebene Garantieleistung. Deren Verzinsung bezogen auf die einbezahlten Beiträge liegt aktuell bei 2,25 Prozent. Die gesamte laufende Rendite von Lebensversicherungen bewegt sich im Schnitt momentan zwischen 4,5 und 5 Prozent jährlich, einzelne Versicherungsgesellschaften oder Spezialformen (z.B. britische Lebensversicherung) liegen jedoch auch deutlich drüber und versprechen Ausschüttungen mit mehr als 6 Prozent Gesamtverzinsung. Beim Abschluss von Lebensversicherungen nur auf die Rendite zu achten ist allerdings einer der größten Fehler, den man nur machen kann, denn zum einen sind die Renditen auf die Überschussbeteiligungen lediglich Momentaufnahmen, die sich jederzeit ändern können. Zum anderen fallen bei Lebensversicherungen wie bei jeder Versicherung Gebühren an und die unterscheiden sich zwischen den einzelnen Anbietern zum Teil sehr deutlich.

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