Altersvorsorge

System der gesetzlichen Altersvorsorge

Im Gegensatz zu den privaten Vorsorgeformen funktioniert das System der gesetzlichen Altersvorsorge nach dem Umlageverfahren. Die Beiträge, die Angestellte und andere Beitragspflichtige in das System einbezahlen, werden gleich wieder an die aktuellen Rentenempfänger weitergeleitet. Es findet also keine Anlage des einbezahlten Kapitals in irgendeiner Form statt, sondern das Geld wird lediglich umverteilt. Theoretische Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass deutlich weniger private Vorsorge der Menschen notwendig wäre, wenn sich der Staat von diesem System verabschieden und sein Geld am Kapitalmarkt anlegen würde. Bereits anhand der Konstruktion des Systems kann man erkennen, in welchen Fällen es überhaupt höhere Renten geben könnte, sofern der Staat das mehr eingenommene Geld nicht anderweitig verwenden würde. Das funktioniert nur, wenn entweder mehr Menschen in die Rentenversicherung einbezahlen oder die Löhne und Einkommen steigen. Wenn es in der Wirtschaft gut läuft, kann es schon passieren, dass die Gehälter kurzzeitig ansteigen, langfristig macht sich allerdings vor allem die zunehmende Alterung der Bevölkerung bemerkbar. Das bedeutet immer weniger junge Menschen müssen die Renten von immer mehr Älteren finanzieren. Die staatliche Rente wird also in Zukunft immer geringer werden und die Bedeutung der privaten Altersvorsorge stark zunehmen.

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Allgemeine Informationen zur Altersvorsorge

» Vergleich zwischen staatlicher und privater Rentenversicherung
» Wer am meisten von einer privaten Vorsorge profitiert
» Antrag auf staatliche Zulage stellen
» Aktien für die Altersvorsorge
» Besteuerung der Riester-Beiträge
» Entnahme des angesparten Geldes für die Anschaffung von Wohneigentum
» Bausparvertrag
» Bonus für Jugendliche
» Rentenversicherung
» Fondsgebundene Rentenversicherung
» Fondssparplan bei einer Fondsgesellschaft
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» Rürup Rente