Berufsunfähigkeitsversicherung
Günstige Absicherung für das unfreiwillige Karriereende
Es muss nicht immer eine schwere Krankheit oder ein Unfall die Ursache dafür sein, das Menschen ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können. Häufig sind auch Stress oder psychosomatische Erkrankungen die Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Damit verbunden sind in der Regel Arbeitsplatzverlust, finanzielle Not und damit verminderte Lebensqualität, denn die Absicherung des Betreffenden durch unsere Sozialsysteme ist in einem solchen Fall eher gering. Fakt ist, dass jeder vierte Arbeitnehmer vor dem Erreichen des Rentenalters vorzeitig berufsunfähig wird. Es kann nur jedem dringend angeraten werden für diesen Ernstfall in irgendeiner Form vorzusorgen, zum Beispiel durch den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die beispielsweise bei Erkrankung und Unfallfolgen eine Berufsunfähigkeitsrente ausbezahlt und dem Versicherten so zumindest finanzielle Sicherheit bietet.
Niemand mag so recht daran denken, vor allem wenn er noch jung und körperlich fit ist, aber das Risiko einer Berufsunfähigkeit besteht für jeden Berufstätigen. Wenn der erlernte Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann, stehen die Betroffenen (und häufig auch deren Angehörige) oftmals vor einem gravierenden finanziellen Problem. Die staatliche Unterstützung in Form einer Erwerbsminderungsrente fällt normalerweise eher dürftig aus und dem Berufsunfähigen droht neben dem gesundheitlichen meist noch der soziale Abstieg, wenn nicht bereits in anderer Form ein kleines Vermögen für den Erstfall beiseite gelegt wurde. Daher ist es ratsam, frühzeitig für diesen Fall vorzusorgen und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Im Invaliditätsfall zahlt die Versicherung eine Rente an den Versicherten und ermöglicht damit zumindest die Beibehaltung des vorherigen Lebensstandards.
Ursachen für eine Berufsunfähigkeit
Plötzlich auftretende Berufsunfähigkeit kann grundsätzlich jeden treffen, egal ob er in einer Bank arbeitet oder als Gleisbauarbeiter. Oftmals sind es gar keine schweren Unfälle, die zu einer Invalidität führen. Vielmehr sind es typische Bürokrankheiten, wie Beschwerden am Skelett- und Bewegungsapparat, Stress oder psychische Leiden. Versicherungen erkennen eine Berufsunfähigkeit dann an, wenn der Versicherte durch Krankheit, Kräfteverfall oder Körperverletzung dauerhaft nicht mehr im Stande sein wird, seinen Beruf auszuüben. Allerdings muss eine festgestellte Berufsunfähigkeit durch einen dazu befähigten Arzt attestiert werden. In der Regel leisten die Versicherer die volle Berufsunfähigkeitsrente, wenn ein Invaliditätsgrad von 50 Prozent oder mehr festgestellt wird. Je nach Anbieter kommen aber auch andere Auszahlungsmodelle zur Anwendung, bei denen sich der Rentenbetrag nach dem Invaliditätsgrad richtet und die volle Berufsunfähigkeitsrente erst bei 75-prozentiger Berufsunfähigkeit erreicht wird.
Vertragstypen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherungen werden als Einzelverträge oder in Kombination zusammen mit anderen Versicherungsarten, z.B. mit einer Risikolebensversicherung, angeboten. Inwiefern sich diese Kombiprodukte lohnen, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Beispielsweise könnte sich eine Risikolebensversicherung gekoppelt mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Menschen lohnen, die eine Familie haben und sich Gedanken um den Hinterbliebenenschutz machen. Für diesem Fall müssten sie ohnehin eine entsprechende Risikolebensversicherung abschliessen. Die kombinierten Angebote kosten nur geringfügig mehr, als eine selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung, sind aber günstiger als der separate Abschluss beider Versicherungen zusammengerechnet. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es derzeit als Kombipolice unter anderem zusammen mit einer:
- Risikolebensversicherung
- Form der Rürup-Rente
- Kapitallebensversicherung
- fondsgebundenen Lebensversicherung
- fondsgebundenen Rentenversicherung
- klassischen privaten Rentenversicherung
- Form der Betrieblichen Altersvorsorge
Gerade bei der Kombination von Berufsunfähigkeitsversicherung und Produkten der privaten Altersvorsorge sollte man besondere Vorsicht walten lassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es meist besser ist den Sparprozess von der eigentlichen Risikovorsorge zu trennen, selbst wenn dies etwas teurer sein sollte. Damit kann man in finanziell schwierigen Zeiten flexibler auf mögliche Veränderungen reagieren und ist nicht zu einer vorzeiten verlustreichen Vertragskündigung gezwungen.
Sonderformen der Berufsunfähigkeitsversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte
Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten
Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige
Berufsunfähigkeitsversicherung für Existenzgründer
Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder
Unfallversicherung für Senioren
Versicherung gegen schwere Erkrankungen
Grundfähigkeitsversicherung
Hinweise zur Berufsunfähigkeitsversicherung
- Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung
- Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung
- Wer benötigt eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
- Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung
- Berufsunfähigkeit - kein Verlass auf staatliche Unterstützung
Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung (FAQ)
Hinweise zur Berufsunfähigkeitsversicherung (Inhaltsverzeichnis)

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