Absicherung gegen Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeitsversicherung Finanztest

Wer dauerhaft krank ist und demzufolge nichts mehr verdient, kann in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten, die sich allerdings recht einfach absichern lassen, nämlich durch Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Was die kosten darf und welche qualitativen Unterschiede die Angebote für einzelne Berufsunfähigkeitsversicherungen aufweisen, hat die Zeitschrift "Finanztest" gerade untersucht. Die Mehrheit der getesteten Policen wurde mit dem Prädikat "gut" oder "sehr gut" bewertet. Große Unterschiede zeigten sich allerdings im Preis. Demnach kosten teure Berufsunfähigkeitsversicherungen mehr als 170 Euro im Monat, während günstige Angebote bereits für knapp über 50 Euro im Monat zu haben sind. Für die Analyse zu Grunde gelegt wurde jeweils ein Musterkunde, dessen Vertrag bis zum Alter von 65 läuft und der im Falle der Berufsunfähigkeit eine Rente von 2.000 Euro im Monat erhalten sollte. Welchen Preis der Versicherte letztlich für eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen muss, lässt sich vorab jedoch nur schwer bestimmen, denn dies hängt vor allem von den individuellen Gegebenheiten ab. Dazu zählt beispielsweise der Gesundheitszustand, das Eintrittsalter oder das Geschlecht (Frauen zahlen generell mehr als Männer). Ebenso ist die Prämie für die Berufsunfähigkeitsversicher bei körperlich weniger fordernden Jobs (Büroarbeit) im Vergleich zu Knochenjobs (Bauarbeiter, Handwerker) etwas günstiger. Das Risiko, im Laufe des Lebens berufsunfähig zu werden, liegt bei beiden Berufsgruppen jedoch unverändert hoch - nämlich bei 20 Prozent.

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