Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsrente

Die Zeiten, in denen eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente bezahlt wurde, sind seit dem Ende des Jahres 2000 vorbei. Heute gibt es nur noch eine Erwerbsminderungsrente für diejenigen, die komplett arbeitsunfähig sind. Wer zwar seinen gelernten Beruf nicht mehr ausüben kann, wohl aber eine andere Tätigkeit, geht dabei leer aus bzw. erhält nur eine minimale Grundversorgung. Allerdings haben berufsunfähige Menschen oft das Problem, dass sie keinen anderen Beruf mehr ausüben können, weil sie keinen finden. Umso wichtiger ist der private Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die im Ernstfall für ein zusätzliches finanzielles Polster sorgt. Besonders empfehlenswert ist eine Berufsunfähigkeitsrente für bestimmte Berufsgruppen, wie Handwerker, Maurer, Fliesenleger oder Schreiner. Trotzdem sollte selbst bei reinen Bürojobs das Risiko berufsunfähig zu werden nicht unterschätzt werden, denn die meisten Menschen werden nicht durch Unfälle, sondern durch schwere Krankheiten (z.B. Krebs, psychische Leiden usw.) zu Invaliden. Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sollte gerade so bemessen sein, dass sich der aktuelle Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Trotzdem muss es selbst bei Inanspruchnahme der Leistungen einer Berufsunfähigkeit Versicherung möglich sein, weiter etwas für die Altersvorsorge zurückzulegen, denn spätestens mit dem Pensionsalter enden die Zahlungen der Berufsunfähigkeitsrente.

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