Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeit Rente

Zwar sind einige Berufsgruppen, die schwer körperlich arbeiten müssen, (z.B. Bauarbeiter, Dachdecker) besonders häufig von Berufsunfähigkeit betroffen. Trotzdem lohnt sich eine Berufsunfähigkeit Rente nicht nur für diesen Personenkreis. Immer öfter sind nämlich typische Büro-Krankheiten (wie z.B. psychischer Stress, Rückenbeschwerden, Bandscheibenvorfall) die Ursache dafür, dass jemand seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Auf die Unterstützung des Staates kann sich in einem solchen Fall niemand verlassen. Der zahlt nämlich seit 2001 keine Berufsunfähigkeitsrente, sondern nur noch eine Erwerbsminderungsrente für diejenigen, die überhaupt nicht mehr arbeiten können, egal in welchem Beruf. Bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, sich privat um einen Berufsunfähigkeitsschutz zu kümmern. Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sollte beim Abschluss einer privaten Versicherung so gewählt werden, dass man damit mindestens den jetztigen Lebensstandard erhalten kann, sobald das Erwerbseinkommen wegfällt. Selbstständige und Freiberufler sind ganz besonders auf eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit angewiesen, denn staatliche Erwerbsminderungsrenten bzw. Berufsunfähigkeitsrenten (nach altem Recht) gibt es nur für Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung.

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