Rente und Vorsorge
Altersvorsorge für Azubis
Berufsanfänger und junge Auszubildende sollten sich zwar bereits Gedanken über die eigene Altersvorsorge machen, brauchen jedoch nichts überstürzen. Zu Beginn des Berufslebens geht es nicht darum, so viele Vorsorgeverträge wie möglich abzuschließen, sondern sich nur auf wenige beschränken, weil sonst ganz einfach am Ende des Monats möglicherweise nicht mehr genug übrig bleibt, sein normales Leben zu bestreiten. Über zwei Dinge kann man selbst als Azubi in puncto Altersvorsorge nachdenken. Zum einen sind dies Produkte, bei denen der Arbeitgeber einen Teil der Leistungen mitfinanziert, wie z.B. bei vermögenswirksamen Leistungen. Als zweite Möglichkeit kommen für Auszubildende staatlich geförderte Vorsorge-Varianten wie die Riester-Rente in Frage. Hier bezahlt der Staat zusätzlich zu den selbst angesparten Beiträgen bei einer Rentenversicherung, einem Bank- oder Fondssparplan oder einem Bausparvertrag noch einmal einen bestimmten jährlichen Geldbetrag obendrauf. Die Riester-Förderung lohnt sich insbesondere auch für die Eltern, da es für jedes Kind mehr Geld vom Staat gibt. Berufsanfänger unter 25 Jahren erhalten sogar einmalig noch einen zusätzlichen Bonus beim Abschluss einer eigenen Riester-Rente. Erst später, wenn die Ausbildung beendet wurde und das Gehalt größere Sprünge erlaubt, kann man sich mit weiteren Möglichkeiten der Altersvorsorge befassen. Hierzu zählen beispielsweise die Betriebliche Altersvorsorge oder der Abschluss einer Lebensversicherung.
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