Bedarfsanalyse für optimalen Versicherungsschutz

Versicherungen für Berufseinsteiger

Für junge Menschen, die gerade das Elternhaus verlassen haben und versuchen auf eigenen Beinen zu stehen, ergeben sich eine Vielzahl von Risiken, die bislang über Versicherungen der Eltern abgedeckt waren. Diese Risiken müssen nun erkannt und gegebenenfalls mit einer eigenen Police abgesichert werden. Hinzu kommen einige Veränderungen in Zusammenhang mit dem Ende der Ausbildungszeit und dem Einstieg in das Berufsleben. So sollte jeder Berufstätige seine Arbeitskraft optimal absichern und wenn möglich bereits für das Alter vorsorgen. Zwar sind Berufseinsteiger über die gesetzliche Renten- und Sozialversicherung bis zu einem gewissen Grade bereits versorgt. Meist reicht dieser Schutz jedoch nicht aus, weshalb zusätzliche private Vorsorgemaßnahmen getroffen werden sollten.

Krankenversicherung

Berufseinsteiger sind in der Regel als Angestellte in einer der gesetzlichen Krankenversicherungen pflichtversichert, da ihr Jahresbruttoeinkommen unterhalb der Pflichtversicherungsgrenze liegt (derzeit 48.150 Euro). Beamte, Selbstständige oder freiberuflich Tätige können sich freiwillig gesetzlich versichern oder in die private Krankenversicherung wechseln. Angestellten stehen private Krankenversicherungen ebenfalls offen, allerdings nur, wenn ihr Einkommen, drei Jahre lang oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt (aktuell bei 44.100 Euro). Allen, die nicht in die private Versicherung wechseln können oder wollen, bleibt die Möglichkeit eine Krankenzusatzversicherung als Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung abzuschließen, um ähnliche Leistungen wie Privatpatienten zu erhalten.

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Pflegezusatzversicherung

Die staatliche Pflegeversicherung unterstützt Pflegebedürftige nur noch mit einer Grundversorgung und auch noch bei besonders schweren Pflegefällen. Die Pflegekosten sind in den letzten Jahren gestiegen und werden zukünftig weiter anteigen. Dies bedeutet, dass im Alter bei Pflegebedürftigkeit eine Lücke entstehen kann, zwischen den tatsächlichen Kosten und dem was der Staat bezahlt. Für diesen Fall kann man mit einer Pflegezusatzversicherung vorsorgen, sofern man die zusätzlichen Kosten nicht aus eigener Tasche tragen möchte. Private Pflegezusatzversicherungen stehen bei Berufseinsteigern auf der Prioritätenliste sicherlich nicht ganz oben. Wer jedoch noch Geld zur Absicherung übrig hat und diesen Schutz für sich beanspruchen möchte, sollte eine solche Versicherung möglichst frühzeitig abschließen, da Bedingungen mit zunehmendem Alter immer schlechter werden.

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