Geldanlage für verschiedene Lebensphasen
Anlagen für 40-jährige
Mit knapp etwa vierzig Jahren haben die meisten Menschen bereits ein Depot mit Finanzanlagen. In die Rentenversicherung wird ebenfalls fleißig einbezahlt und das Gehalt ist zwischenzeitlich auch gestiegen. Viele Sparer machen in dieser Phase den Fehler sich mehr mit anderen Dingen zu beschäftigen, anstatt die Geldanlagen und die Altersvorsorge auf die neue Situation anzupassen. Das überschüssige Geld schlummert auf dem Girokonto oder einem gering verzinsten Sparbuch. Wenn möglich, dann ist jetzt die Zeit, um bestehende Vorsorgeverträge aufzustocken oder falls das nicht geht zusätzliche abzuschließen (wie z.B. eine klassische private Rentenversicherung oder eine Kapitallebensversicherung). Finanzexperten empfehlen mindestens die Hälfte einer Gehaltserhöhung gleich wieder in langfristig orientierte Altersvorsorgepläne zu stecken. Staatlich geförderte Varianten der Altersvorsorge sind auch in den Vierzigern absolut empfehlenswert, sofern nicht bereits alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft sind.
Eine Anlage allein genügt nicht, das gilt auch für die Vierzigjährigen. Generell stehen dieser Personengruppe alle Möglichkeiten offen. Der Abschluss von Riester Banksparplänen ist erst ab Mitte vierzig zu empfehlen, denn diese sind zwar sicher, doch die Rendite dürfte bei einer Rentenversicherung höher sein. Je nach persönlicher Risikoneigung kann man selbst mit vierzig noch einen Investmentfonds erwerben oder einen Riester Fonds abschließen. Zeit genug bis zur Rente ist in jedem Fall (nämlich etwa 25 Jahre). Wer beruflich einigermaßen gefestigt in die Zukunft blickt, kann als Ergänzung dazu noch eine normale private Rentenversicherung abschließen oder Angebote der betrieblichen Altersvorsorge nutzen.












gut geeignet
nicht geeignet
manchmal geeignet
keine pauschale Aussage möglichIm Depot der Vierzigjährigen befinden sich immer noch überwiegend Aktien oder Aktienfonds. Nervenschwache Anleger können zwar den Anleihe- bzw. Rentenanteil aufstocken. Trotzdem sind sich alle Finanzexperten einig, dass trotz Abgeltungssteuer und aller Börsenunruhen in jedes Portfolio ein Aktienanteil gehört. Reserven in Bargeld oder schnell abrufbaren Mitteln (Tagesgeld, Sparbuch) müssen nicht unbedingt jedesmal aufgestockt werden, wenn die Einnahmen steigen. Für größere Anschaffungen, wie z.B. Waschmaschine, neue Küche etc. kann ein Posten in Festgeld oder festverzinslichen Wertpapieren angelegt werden. Insgesamt sollte die Barreserve jedoch nicht viel größer als sechs Nettomonatsgehälter sein. Mit Vierzig kann man außerdem, sofern das Vermögen dazu vorhanden ist, ein paar ausgefallenere Investitionen tätigen und sich z.B. Hedge Fonds, Rohstoffe, Gold oder Kunst mit ins Depot legen.
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