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Private Krankenversicherung mit Rückgang der Mitgliederzahlen

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Die Gesundheitsreform scheint bei den privaten Krankenversicherungen erste Spuren zu hinterlassen. Im vergangenen Jahr entschieden sich zwar 48.000 neue Mitglieder für die private Krankenversicherung (PKV). Trotzdem bedeutet dies einen deutlichen Rückgang des Zulaufs neuer Mitglieder im Vergleich zu den Vorjahren. Von den Menschen, die bislang überhaupt nicht krankenversichert waren, traten etwa 18.000 Männer und Frauen auf Grund der gerade eingeführten gesetzlichen Pflicht neu in die private Krankenversicherung ein. Dieser Effekt dürfte jedoch einmalig gewesen sein und sich in den kommenden Jahren nicht wiederholen. Außerdem gab es einen geringen Zulauf an neuen Mitgliedern für den Standardtarif bzw. für den Basistarif mit einem eingeschränkten Leistungsangebot, den jede private Krankenversicherung seit Beginn diesen Jahres anbieten muss. Insgesamt waren zum Ende des Jahres 2008 etwa 8,62 Millionen Menschen in einer privaten Krankenvollversicherung krankenversichert. Die Einnahmen der privaten Krankenversicherer sind im Vergleich zu den Vorjahren leicht gestiegen, bei den ausgezahlten Versicherungsleistungen wurde ebenfalls ein Zuwachs festgestellt. Das liegt vor allem daran, dass die Kosten für die gewährten ärztlichen Leistungen im Jahr 2008 deutlich höher ausfielen als in den Jahren davor.

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