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Dispo-Zinsen sinken nur langsam
Obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) bereits seit dem Bekanntwerden der ersten Ausläufer der Finanzkrise im Oktober letzten Jahres die Leitzinsen kontinuierlich senkt, bekommt der normale Bankkunde davon nur wenig mit. Zuimindest solche Bankkunden, die immer mal ihr Girokonto überziehen. Die Mehrzahl der deutschen Banken hat bislang die Korrektur der Zinsen für den Dispositionskredit beim Girokonto nur sehr zögerlich vorgenommen. Während der Leitzins im beschriebenen Zeitraum von 4,5 Prozent auf 2 Prozent abgesenkt wurde, veränderte sich der durchschnitlliche Dispo-Zins der Banken lediglich von 12,55 Prozent auf 12,17 Prozent. Die meisten Kreditinstitute haben ihre Dispo-Zinsen bislang überhaupt noch nicht gesenkt. Nur die Banken, bei denen besonders hohe Dispo-Zinsen ausgewiesen waren, haben die Soll-Zinsen für das Überziehen des Girokontos leicht gesenkt. Es gab sogar Institute, die den Dispo-Zins zwischenzeitlich angehoben haben. Allerdings unterscheiden sich die Dispo-Zinsen zwischen den einzelnen Banken generell sehr stark und liegen derzeit zwischen etwa 6 Prozent und 17 Prozent.
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