Glossar Finanzanlagen

Rendite

Das Verhältnis des jährlichen Ertrages einer Finanzanlage bezogen auf den Kapitaleinsatz bezeichnet man als Rendite. Damit ist die Rendite eine gute Kennzahl, um die Rentabilität verschiedener Wertpapiere miteinander vergleichen zu können, egal um welche Ertragsart es sich handelt. Zu den Erträgen und damit zu den Einflußfaktoren der Rendite gehören Zinsen, Dividendenzahlungen, Wertsteigerungen (Kursveränderungen) und sonstige Ausschüttungen. Da Erträge schwanken können oder eventuell nicht ausgeschütt und angesammelt werden, ist bei der Ermittlung der Rendite unter Umständen die (restliche) Laufzeit des Wertpapieres zu berücksichtigen. Wichtig zur Beurteilung der Rentabilität einer Finanzanlage ist für den privaten Anleger vor allem die Rendite nach Abzug von Gebühren und Steuern (z.B. Abgeltungssteuer). Renditen müssen nicht unbedingt nur jährlich berechnet werden, sondern können zu Vergleichszwecken ebenso für andere Zeiträume (z.B. Monat oder mehrere Jahre) angegeben werden. Der Rentabilitätsaspekt ist einer der drei grundlegendenden Eckpfeiler der Vermögensanlage und die Rendite als Kennzahl dementsprechend eine der wichtigsten Begriffe im alltäglichen Finanzjargon.

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