Kapitalanlagen im Überblick
Festgeld
Hinter dem Begriff Festgeld verbirgt sich das, was man sowieso bereits vermutet hat: für einen bestimmten Zeitraum fest angelegtes Geld. Dies ist zugleich der Nachteil einer Festgeldanlage - man kommt für einige Monate oder gar ein ganzes Jahr nicht mehr an das Geld heran. Demgegenüber steht jedoch ein großer Vorteil: Die Zinsen werden für die gesamte Laufzeit festgeschrieben und können sich demzufolge zwischenzeitlich nicht ändern. Die Konditionen für Festgeld sind in der Regel besser als bei täglich verfügbaren Geldanlagen wie dem Tagesgeldkonto, da die Kreditinstitute durch die feste Bindung des Kapitals besser planen können. Bei Festgeldkonten ist es durchaus üblich, bestimmte Mindestanlagesummen zu verlangen (z.B. 1.000 Euro oder mehr). Festgeldanlagen unterliegen den gesetzlichen Einlagensicherungssytemen und gelten daher als relativ sicher. In Zeiten unsicherer Zinsentwicklung sowie in Hochzinsphasen sind Festgeldanlagen besonders attraktiv, da sich mit dieser Anlage die derzeitigen Zinsen quasi ohne Risiko noch eine Weile festschreiben lassen. Festgeld ist nicht so flexibel wie Tagesgeld und bei kurzfristigen Zinserhöhungen profitieren eher die Anleger mit täglicher Verfügbarkeit. Trotzdem bietet Festgeld dem sicherheitsorientierten Anleger, der sein Geld zwischenzeitlich nicht unbedingt benötigt, beachtliche Renditen.
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