Ratgeber Geld und Kapitalanlagen
Erfolgreiche Geldanlage ohne Schwierigkeiten
Es gibt zahlreiche Menschen, die sich regelmäßig überfordert fühlen, wenn Finanzangelegenheiten zur Sprache kommen. Aus Angst irgendetwas falsch zu machen, tun viele erst einmal gar nichts. Dabei ist es nicht besonders schwer sein Geld einigermaßen ertragreich anzulegen. Man muss sich entgegen der landläufigen Meinung auch nicht bis ins letzte Detail mit Aktien, Anleihen und Co. auskennen um dauerhaft erfolgreich zu sein. Aber was macht dann den Unterschied aus? Die Zusammensetzung des eigenen Vermögens, lautet die einfache Antwort. Etwa 80 Prozent des Anlageerfolges hängen davon ab, wie gut oder schlecht man sein Geld auf verschiedene Anlagekategorien (der Fachmann sagt dazu Asset-Klassen) verteilt.
Leider gibt es keine Maßschablone dafür, wie die Zusammensetzung des Vermögens optimalerweise aussehen sollte. Ein einfacher Handwerker wird diesbezüglich sicherlich andere Prioritäten setzen, als ein Top-Manager. Grundsätzlich haben die eigene Risikobereitschaft, das Alter, die Ziele und Bedürfnisse sowie die aktuellen Lebensumstände den größten Einfluss darauf, wie die richtige Anlagestrategie aussehen sollte. Wenn es gerade um Investitionen in Kapitalanlagen geht, sollte dabei nicht vergessen werden, im Laufe des Lebens ausreichend in die eigene Bildung zu investieren. Je besser die Ausbildung eines Menschen, desto besser sind die Einkommens- und Verdienstmöglichkeiten. Das eigene Humankapital langfristig abzusichern, steht daher als allererster Schritt noch vor irgend einer anderen Anlageentscheidung an. Der Schutz einer Berufsunfähigkeitsversicherung sowie einer Risikolebensversicherung ist normalerweise unverzichtbar.
Wer als Privatanleger erfolgreich sein will, der versucht erst gar nicht besser zu sein als der Marktdurchschnitt, denn wie die Wissenschaft herausgefunden hat gelingt das eh nur den wenigsten. Es reicht vollkommen aus, sein Vermögen einigermaßen dem eigenen Risikoprofil entsprechend auf verschiedene Anlagetypen zu verteilen. Wer beispielsweise einen Teil seines Geldes in Aktien investieren möchte fährt in der Regel langfristig besser, wenn er gleich auf einen gut diversifizierten Aktienfonds oder einen Indexfonds setzt, als wenn er einzelne Titel in sein Depot legt und dieses dann alle paar Monate umschichtet. Darüber hinaus sollten private Anleger generell die Zusammenstellung ihrer Finanzanlagen nicht alle zwei Tage umschichten. Der Grund: Privatanleger verpassen sowieso in der Regel den richtigen Zeitpunkt zum Kaufen oder Verkaufen von Kapitalanlagen einer bestimmten Vermögenskategorie. Dies ist ebenfalls wissenschaftlich belegt. Höchstens einmal pro Jahr sollten die Vermögensverhältnisse kontrolliert und gegebenenfalls neu strukturiert werden, sofern keine besonderen Umstände eine kurzfristige Umstrukturierung notwendig machen. Wer dies nicht alleine schafft kann dafür die Hilfe eines externen Vermögensberaters in Anspruch nehmen. Im Prinzip ist Geldanlage aber nicht schwer. Wichtig ist nur, das Kapital auf verschiedene Anlagen zu verteilen und nicht unbedingt zu versuchen um jeden Preis in den betreffenden Anlagekategorien besser zu sein als der Durchschnitt. Das bringt keine riesigen aber langfristig doch ganz ordentliche Erträge.
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