Kapitalanlagen
Anleihen
Seit es am Aktienmarkt ein wenig kriselt, kommen Anleihen wieder in Mode. Anleihe ist ein Sammelbegriff für festverzinsliche, meist langfristige Schuldverschreibungen die von Unternehmen oder vom Staat ausgegeben werden. Die Verzinsung von Anleihen ist ganz ordentlich, bis zu fünf Prozent pro Jahr erhält man bei Unternehmen guter Bonität. Für risikofreudige Anleger sind aber auch bis zu zehn Prozent drinnen, bei allerdings schlechter Bonität. Staatsanleihen gelten normalerweise als sehr sicher, sie bringen im europäischen Raum etwa vier Prozent. Mehr Rendite gibt es im Ausland, aber bei Auslandsanleihen sollte man immer auch das damit verbundene Währungsrisiko im Auge behalten.>
Was bedeutet der Begriff Anleihe?
Eine Anleihe ist so etwas ähnliches wie ein Darlehen. Wer eine Anleihe erwirbt, gibt demjenigen, der die Anleihe herausgegeben hat (dem Emittenten) einen Kredit. Ob er sein Geld in vollem Umfang wieder zurückbekommt, hängt vor allem von der Zahlungsfähigkeit des Schuldners ab (der sog. Bonität). Damit Unternehmen, deren Bonität nicht so herausragend ist, überhaupt Gelder von Anlegern bekommen, bieten sie oft eine höhere Verzinsung als Anleihe-Emittenten mit einer besonders guten Zahlungsfähigkeit. Im Allgemeinen kann man daher feststellen: Je höher die Bonität eines Schuldners, desto geringer wird die Verzinsung seiner Anleihe ausfallen. Damit verbunden ist allerdings auch ein geringeres Risiko, dass Zinsen oder das investierte Kapital nicht zurückgezahlt werden können.
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